BR-Beitrag über DLR-Projekt, das präzise Karten für das automatisierte Fahren erstellt

Das DLR-Projekt DriveMark als gänzlich neues Verfahren erzeugt mit Radar-Satellitendaten geodätische Passpunkte mit Koordinaten, die innerhalb einer Genauigkeit von 10 cm liegen.

Die Daten stammen von Satelliten, die am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen ankommen und dort für diese hochauflösenden Straßenkarten genutzt werden. Eine Triangulation, wie sie auch bei den DriveMark-Karten zum Einsatz kommt, wird in der Vermessungstechnik angewendet. Damit werden die Abstände durch einen Dreieckswinkel berechnet. Die Landmarken geben die Orientierung und liefern die exakten Koordinaten. Diese Landmarken sind markante Objekte, wie Schilder, Beleuchtungsmasten und Hydranten. Auf den Satellitendaten sind sie weiße Punkte, die aufgrund der Rückstrahlung über die Radaraufnahmen entstehen. Sie bilden ein Netz von Referenzpunkten und sind die Grundlage für die digitalen Straßenkarten. Mit künstlicher Intelligenz werden die empfangenen Daten zu Karten übersetzt.