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Ausschreibung des Deutschen Zukunftspreises 2027 – Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation

  • vor 4 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Mit dem Deutschen Zukunftspreis 2027 würdigt der Bundespräsident auch in diesem Jahr wieder herausragende technische, ingenieur- oder naturwissenschaftliche Innovationen, die den Sprung von der Forschung in den Markt bereits geschafft haben. Der Preis gehört zu den renommiertesten Wissenschafts- und Innovationsauszeichnungen Deutschlands und ist mit 250.000 Euro dotiert.


Ausgezeichnet werden Einzelpersonen oder Teams, deren Innovation nicht nur wissenschaftlich exzellent ist, sondern bereits Marktreife erreicht hat oder kurz davor steht. Neben der wissenschaftlichen Leistung fließen daher auch die Marktfähigkeit der Innovation sowie ihr Potenzial zur Schaffung von Arbeitsplätzen in die Bewertung ein.

Für das Space2Motion-Netzwerk ist die Ausschreibung besonders interessant, da sie Einrichtungen mit marktnahen Innovationen aus der Raumfahrt, der Automobil- und Mobilitätsbranche oder angrenzenden Technologiefeldern eine der sichtbarsten Bühnen Deutschlands bietet. Mögliche Themen reichen von satellitengestützter Navigation und Konnektivität für automatisiertes Fahren über Sensorik, Leichtbau und neue Werkstoffe bis hin zu Antriebs-, Energiespeicher- und Fertigungstechnologien, die ursprünglich für die Raumfahrt entwickelt wurden und heute im Fahrzeug zum Einsatz kommen.


Dass Innovationen aus unserem Netzwerk ganz oben mitspielen, zeigt der Blick zurück: Den Deutschen Zukunftspreis 2025 gewann ein Team der Robert Bosch GmbH – Mitglied im Space2Motion-Netzwerk – für das Fuel Cell Power Module. Der Brennstoffzellen-Antrieb ermöglicht es, schwere LKW elektrisch und emissionsfrei zu betreiben, ohne Abstriche bei Reichweite oder Nutzlast. Die Brennstoffzelle fand ihre erste praxistaugliche Anwendung übrigens in der bemannten Raumfahrt: Ab den 1960er-Jahren versorgte sie die Gemini- und Apollo-Kapseln mit Strom, Wärme und Trinkwasser.


Wichtig zu wissen: Der Deutsche Zukunftspreis ist kein klassischer Bewerbungspreis. Eine direkte Einreichung ist nicht vorgesehen – stattdessen werden Projekte ausschließlich durch sogenannte vorschlagsberechtigte Institutionen nominiert. Bundesweit gibt es 20 solcher Institutionen aus Wissenschaft und Wirtschaft, die der Jury jeweils bis zu drei Projekte vorschlagen dürfen. Einrichtungen aus unserem Netzwerk, die sich eine Nominierung vorstellen können, sollten daher frühzeitig Kontakt zu einer dieser Institutionen aufnehmen, um ihr Projekt dort einzubringen.


Ein naheliegender Ansprechpartner findet sich dabei direkt im eigenen Netzwerk: acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, Mitglied im Space2Motion-Netzwerk, zählt zu den vorschlagsberechtigten Institutionen. Interessierte Einrichtungen können sich also unmittelbar an acatech wenden, um den Weg für eine mögliche Nominierung zu ebnen.


Die Einreichung durch die vorschlagsberechtigten Institutionen ist jederzeit bis Ende Oktober 2026 möglich; die genauen Fristen können je nach Institution leicht variieren. Ein Projekt darf dabei nur bei einer einzigen vorschlagsberechtigten Institution eingereicht werden.


Gerade für Einrichtungen und Unternehmen an der Schnittstelle von Raumfahrt, Mobilität und Technologietransfer bietet der Deutsche Zukunftspreis eine hervorragende Gelegenheit, marktreife Innovationen einem breiten Publikum sichtbar zu machen.


Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.deutscher-zukunftspreis.de/de/ausschreibung

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